Wie viel ist gute PR wert?

7 Dinge aus dem Alltag eines PR-Consultants

Heute blicken wir hinter die Kulissen (m)eines PR-Betriebs – welche Arbeit und welche anderen Komponenten fließen in Ihren Postingplan, Ihr PR-Konzept, Ihre Texte und andere Produkte, die Sie von mir als PR-Consultant bekommen? Und was ist gute PR eigentlich wert?

Manche von Ihnen haben sich das vielleicht bereits gefragt: Was erwartet Sie, wenn Sie einen PR-Consultant mit einem Auftrag betrauen? Warum braucht man für gut gemachte PR Budget? Lohnt sich das überhaupt? Und vor allem: Was macht so ein PR-Consultant eigentlich den ganzen Tag? Hier erfahren Sie es.

1. Kommunikation

Einiges an Arbeitszeit verbringe ich mit dem Kontakt mit Kund*innen, Journalist*innen, Influencer*innen und mehr: Ich schreibe viele E-Mails, Instant Messages, ich telefoniere, skype – und ich treffe Menschen. Dafür verbringe ich auch einige Zeit im Auto, im Zug, im Flugzeug oder in der U-Bahn. Eigentlich beginnt die Arbeit aber schon einige Tage vorher, denn eine fundierte Vorbereitung auf Kund*innengespräche ist essenziell. Das bedeutet unter anderem, dass ich die Kommunikationskanäle der Kund*innen, ihre Angebote und ihre Website eingehend studiere. Und das bedeutet auch, dass ich mich mit ihren Konkurrent*innen auseinandersetze. Nur so kann ich im Gespräch die richtigen Fragen stellen, denn nur wer wirklich alle Ecken des Unternehmens kennt, kann seine Message auch gut nach außen tragen.

Im Austausch stehe ich aber nicht nur mit Kund*innen und Multiplikator*innen, sondern auch mit anderen professionellen Dienstleister*innen im In- und Ausland. Dazu zählen exzellente Grafiker*innen, Texter*innen, Video-Genies und Druckereien, die uns bei Bedarf helfen, Ihre Kommunikationsziele zu erfüllen.

2. Recherche

Ist erst einmal klar, was der/die Kund*in möchte, geht es an die Recherche. Für ein gutes PR-Konzept braucht es mehr als nur eine Facebookseite und zwei Pressemitteilungen. Es braucht eine effektive Strategie, die auf fundiertem Wissen fußt. Was macht die Konkurrenz? Wie kommuniziert sie? Was sind die Stärken, Schwächen, Chancen und Besonderheiten unseres Unternehmens oder Vereins? Wer ist überhaupt die Zielgruppe? Und wie können wir sie am besten erreichen? Das zu beantworten bedeutet: Recherchieren, nachfragen, sich den Kopf zerbrechen. Tagelang.

3. PR-Konzept

Mein geballtes Wissen sammle ich im ersten Teil des PR-Konzepts. Im zweiten Teil geht es dann um die konkrete Umsetzung: Welche Kanäle haben für uns Sinn? Wollen wir auch etwas unkonventionellere und modernere Methoden anwenden? Welche Plattformen, welche Medien sind für uns relevant? Welche Hashtags können funktionieren? Welche Bilder wollen wir einsetzen? Werden wir Grafiker*innen, Texter*innen, Video-Genies für die Umsetzung brauchen? Wie sehen Zeitplan und Budget aus – sprich: Welche Maßnahmen sind überhaupt umsetzbar? Wenn ja, wer in meinem Netzwerk könnte optimal zum Kunden / zur Kundin passen? Durch intensive Recherche und vernetztes, kreatives Denken kommt ein Sammelsurium an Maßnahmen und Methoden zusammen, das wir dann gemeinsam effektiv umsetzen können.

4. Texte

Pressemitteilungen, Blogeinträge, Social Media Postings, Landing Pages – all diese Textsorten haben ganz unterschiedliche Funktionen. Und sie haben unterschiedliche Anforderungen – sowohl an den/die Autor*in als auch an die Leser*innen. Als Bloggerin, ehemalige Journalistin und Akademikerin habe ich mich mit den unterschiedlichsten Textsorten beschäftigt und weiß, worauf es jeweils ankommt.

Wie entsteht also ein professioneller Text? Zuerst arbeite ich ein Konzept dafür aus. Danach geht es an das Schreiben: Bei Texten für Websites habe ich immer die wichtigsten Regeln der Suchmaschinenoptimierung – sprich Parameter wie eine angemessene Länge, einen möglichst hohen Informationsgehalt oder auch eine entsprechende Keyworddichte – im Hinterkopf. Schlussendlich lese ich den Text nach einer Pause nochmals durch und korrigiere was mir noch nicht gefällt. Danach bekommt der/die Kund*in den Text zur finalen Korrektur, die im Preis inbegriffen ist. Inbegriffen sind auch die Meta-Daten, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle spielen. Für Ghostwriting verlange ich zudem einen Zuschlag von 50 Prozent, da ich auf meine Urheberrechte verzichte.

Sehr gerne arbeite ich auch mit professionellen Texter*innen zusammen, um Ihre Website mit Qualitäts-Content aufzuwerten. Warum ich Ihnen von Billigstanbieter*innen und diversen Plattformen abrate? Kurz gesagt: Schlechte Texte sind für gute PR kontraproduktiv. Sie wollen Vertrauen mit Ihren Zielgruppen aufbauen? Dann sollten die Texte auch fundiert recherchiert sein und so Vertrauen erwecken und festigen. Weitere Informationen zu Billig-Content finden Sie unter anderem im Artikel „5 Gründe, warum Sie keine Texte bei Textbroker kaufen möchten“ von Gute Texte Online.

5. Programme und Fortbildungen

Ohne eine gewisse Infrastruktur wären Aufträge nicht abzuwickeln: Laptop, Internet, Speichermedien, eine qualitativ hochwertige Kamera, ein gutes Smartphone, und diverse Programme sowie die Klassiker Räumlichkeiten, Strom und ein Transportmittel sind nötig, um Ihnen meine Leistungen zur Verfügung zu stellen. Damit diese Leistungen auch Qualität haben, bilde ich mich außerdem so oft ich kann weiter – besonders in dynamischen Feldern wie Online-Kommunikation (SEO, Social Media, Blockchains und neue Technologien). Diese Dinge stelle ich Ihnen selbstverständlich nicht in Rechnung, jedoch muss ich bei jeder Kalkulation im Hinterkopf haben, dass Neuanschaffungen und Fortbildungen auch künftig nötig sein werden.

6. Website und Marketing

Eine PR-Frau, die nicht kommuniziert? Das wäre unvorstellbar! Daher mache ich natürlich nicht nur für Sie PR, sondern pflege auch gerne nach Rücksprache mit Ihnen Ihr Projekt, Ihre Firma, Ihren Verein auf meiner Website ein – dadurch bekommen Sie mehr Traffic und Öffentlichkeit.

7. Buchhaltung, Steuererklärung und anderer Papierkram

Zugegeben: Sie macht vermutlich den wenigsten Menschen Spaß – dennoch muss ich, genauso wie alle anderen Unternehmer*innen die Buchhaltung machen, Steuern, Versicherungen und WKO-Beiträge bezahlen und organisatorische Dinge erledigen. Nur so kann ich als Unternehmerin tätig sein – und somit Ihre Kommunikation übernehmen.


Lohnt es sich, für gute PR zu bezahlen?

Natürlich! Warum? Weil Ihr Bekanntheitsgrad steigt und Ihre Kund*innen Vertrauen zu Ihnen und Ihrer Marke aufbauen können. Eines ist aber wichtig: Gute PR ersetzt nicht Ihre gute Arbeit; sie macht sie aber sichtbar! Sind Sie sichtbarer, steigert sich Ihr Bekanntheitsgrad und Sie erreichen mehr potenzielle Kund*innen, Kooperationspartner*innen, Sponsor*innen und andere für Sie wichtige Gruppen.

Sie möchten mit mir zusammenarbeiten? Kontaktieren Sie mich gerne jederzeit.

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