KMUs und EPUs: 5 Irrtümer über PR

„PR für KMUs und EPUs – ist das nötig?“

Heute wollen wir uns damit beschäftigen, ob PR für KMUs und EPUs überhaupt relevant ist und ob Ihr Unternehmen überhaupt interessante Themen für die Öffentlichkeitsarbeit bieten kann.

Besonders kleine Unternehmer*innen stellen gerne ihr Licht unter den Scheffel. Oft höre ich „PR und Öffentlichkeitsarbeit – das ist doch nur etwas für große Unternehmen“ oder „Was soll mein kleines Geschäft damit? Ich habe doch gar nichts Interessantes zu erzählen.“ Dabei beschäftigen Sie sich garantiert täglich mit Public Relations – vielleicht ohne es zu wissen.

#1: „Mein kleines Unternehmen braucht doch keine PR!“

PR hat viele Gesichter – und so einige Maßnahmen davon setzen gute Geschäftsleute unbewusst: Qualität, Verlässlichkeit, Freundlichkeit – das ist PR in ihrer ursprünglichsten Form. Im Begriff Public Relations steckt schließlich „relations“, das englische Wort für Beziehungen. In der heutigen Zeit ist es – ganz besonders für KMUs und EPUs – damit zwar noch nicht getan, aber diese drei Werte legen einen Grundstein dafür, langfristig Vertrauen und Dialog mit Ihren Kund*innen aufzubauen und Ihre Reichweite zu stärken. Mundpropaganda ist – ganz besonders bei Firmen, die hauptsächlich in einer Region tätig sind – unglaublich wichtig, aber bedenken Sie: Es kommt eine jüngere Generation nach. Es ziehen neue Leute zu, die Sie und Ihren Pool an Kontakten und zufriedenen Kund*innen nicht kennen. Sie alle informieren sich auf anderen Wegen über Sie.

#2: „Ich habe doch nichts Interessantes zu erzählen.“

Ein großer Irrtum. Sie haben den Mut aufgebracht, ein KMU oder ein EPU aufzubauen? Das hat sicherlich einen Grund – vielleicht eine langjährige Leidenschaft von Ihnen? Sie haben wunderbare Mitarbeiter*innen, die großartige Arbeit leisten? Ich bin davon überzeugt, dass man über Ihr Unternehmen und Ihre Branche eine Menge an spannenden Dingen erzählen könnte, die auch für Ihre Kund*innen interessant sein könnten. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel, sondern kontaktieren Sie mich für ein Erstgespräch, in dem wir ausloten können, welche tollen Geschichten wir über Sie erzählen können!

#3: „Ich habe doch keine Ahnung von PR.“

Von den Basics der PR haben Sie als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau sicherlich Ahnung (siehe auch Punkt 1). Natürlich gibt es aber auch Dinge, die Sie vielleicht noch nicht gelernt haben – beispielsweise wie Sie eine gute Presseaussendung schreiben können, wie Sie Medienkontakte recherchieren können oder wie Sie ein PR-Konzept und eine darauf aufbauende PR-Strategie entwerfen können. Das macht aber im Grunde auch gar nichts: Outsourcing ist das Zauberwort. Oder anders gesagt: Lassen Sie mich Ihnen diese Arbeit abnehmen. Sie haben ja auch keine Schneider*innen in der Buchhaltung sitzen und keine Buchhalter*innen in der Produktion. Ich habe mich mit PR beschäftigt; Sie haben das fachliche Know-How – gemeinsam erzählen wir Ihre Geschichte!

#4: „PR? Das ist total für die Fisch.“

Eines muss ich vorausschicken: Dass sich die Wirkung der PR-Maßnahmen richtig entfalten kann, brauchen wir etwas Zeit. Warum? Weil PR nicht primär zum Verkaufen da ist, sondern um in Dialog mit Ihren Kund*innen zu treten, Ihre Glaubwürdigkeit zu untermauern und Vertrauen zu schaffen. PR dient in erster Linie nicht dem Verkauf, sondern der Pflege Ihres Images. Vertrauen baut man nicht von heute auf morgen auf – das wissen Sie sicherlich aus eigener Erfahrung: Keine gute Freundschaft, kaum eine Beziehung hat von 0 auf 100 in drei Sekunden begonnen. Und – gleich wie bei einer Freundschaft oder eine Beziehung – kann sich ein gutes Unternehmensimage nur langfristig entwickeln, wenn das Unternehmen hinter seinen Werten steht und seinen Versprechungen auch gerecht werden kann. Fazit: Gute PR kontinuierlich zu betreiben ist nicht für die Fisch – vorausgesetzt natürlich, dass Ihr Unternehmen hinter den Werten steht, die es kommuniziert.

#5: „PR kann ich mir nicht leisten.“

Die schlechte Nachricht vorweg: Ja, PR ist nicht gratis. Und: PR kostet ziemlich viel Zeit, wenn man sie ordentlich betreibt. PR bedeutet viel Zeit unter anderem in Recherche, Planung und Networking zu stecken. Aber jetzt die gute Nachricht: PR kann leistbar sein – auch für KMUs und EPUs! Finden wir in einem Erstgespräch und einem folgenden Briefing gemeinsam heraus, was Sie brauchen, welche Ziele Sie haben und wie wir sie gemeinsam erreichen können!

Tipp für Start-Ups: Im Businessplan gleich von Beginn weg etwas Geld für PR und Marketing einplanen – Sie werden mit ihrem Kerngeschäft genug Arbeit haben, wollen aber trotzdem vielleicht von Anfang an auf Ihr Projekt aufmerksam machen. Hier finden Sie Input vom Gründerservice der WKO.


Sie möchten schon die längste Zeit Ihre Medienarbeit, Social Media Aktivitäten und die Organisation von Firmenevents abgeben? Sie haben noch keine Kommunikationsstrategie? Melden Sie sich bei mir für ein unverbindliches Erstgespräch.

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